Der Zyklus GRAVITA’ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen menschlichem Ehrgeiz und Scheitern. Zersplitterte Silhouetten lösen sich in einem Strudel aus Trümmern auf – Fragmente, die zugleich von außen wie aus dem Inneren hervortreten und eine Landschaft der Verwüstung sichtbar machen. In diesem schwebenden Szenario richtet sich der Blick auf den zentralen Gegensatz der menschlichen Existenz: das Verlangen, sich zu erheben, und die Last des unvermeidlichen Falls.
Die Arbeiten laden dazu ein, Fall und Zerstörung nicht als Endpunkt zu begreifen, sondern als möglichen Übergang, in dem das Zerbrochene auf eine neue Form verweist.






